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NEUIGKEITEN:

Der Rat der Stadt Essen hat auf der Sitzung am 11.07.2018 beschlossen, dass der Erich Kästner-Gesamtschule ab dem 01. August 2019 das Schulgebäude an der Frankenstraße 200 in Stadtwald als Teilstandort dauerhaft zugewiesen wird. Der Teilstandort Brembergstraße wird dann aufgegeben.

Ab dem Schuljahr 2019/2020 werden am Teilstandort Frankenstraße die Jahrgänge 9 bis 13 beschult, die Jahrgänge 5 bis 8 werden dann gemeinsam am Teilstandort Pinxtenweg in Steele unterrichtet.

 

Mensch ist eben Mensch

„Ich heiße EzgiNur. und bin Alevitin.“ „Ich heiße Kübra und bin Sunitin.“Ich heiße Feryal und bin Schiitin.“ Was in vielen Teilen der Welt für blutige Konflikte sorgt ist für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10B der Erich Kästner-Gesamtschule in Essen überhaupt kein Problem. Unter dem Siegel ihrer Schule leben und lernen sie schon lange unter dem Motto „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Und dennoch wissen sie, in Anbetracht der politischen Stimmung in der Welt und vor ihrer Haustür, überall und immer funktioniert das nicht.

Das Projekt „Antisemitismus in der Pluralen Gesellschaft“ gegen Antisemitismus und Rassismus, welches Bildungsbausteine e.V. mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung und der Landesregierung Düsseldorf an Schulen in Brandenburg und Nordrhein Westfalen durchführt, soll die Schülerinnen und Schüler für Rassismus und Antisemitismus sensibilisieren und befähigen mit einer starken Persönlichkeit den Wert aller Menschen zu erkennen.

 

Mit tollen Teamern, spannenden Methoden, vielen Informationen, Diskussionen und wichtigen „Aha-Momenten“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Begleitung durch ihre Klassenlehrerinnen, Frau Wallbaum und Frau Kirchhoff, intensiv mit Vorurteilen, deren Entstehung und Entkräftung auseinander.

Das Ergebnis war eine noch mehr zusammengewachsene Klassengemeinschaft, drei fesselnde Filme gegen Antisemitismus und Rassismus und 28 junge Erwachsene, die mit ihrem Engagement und persönlichem Einsatz bereits ihrer Lehrer und Mitschüler begeistert und bestimmt dem ein oder anderen die Augen geöffnet haben.

Mit dieser Einstellung können wir unsere Schülerinnen und Schüler mit gutem Gewissem am Ende der 10ten Klasse als mündige Bürger in die Welt entlassen, denn sie sagen einstimmig: „Mensch ist eben Mensch“.

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