kommende Termine:

Jahresterminplan für Eltern und Schüler

Listen der Bücher, die von den Eltern selbst anzuschaffen sind

 

NEUIGKEITEN:

Der Rat der Stadt Essen hat auf der Sitzung am 11.07.2018 beschlossen, dass der Erich Kästner-Gesamtschule ab dem 01. August 2019 das Schulgebäude an der Frankenstraße 200 in Stadtwald als Teilstandort dauerhaft zugewiesen wird. Der Teilstandort Brembergstraße wird dann aufgegeben.

Ab dem Schuljahr 2019/2020 werden am Teilstandort Frankenstraße die Jahrgänge 9 bis 13 beschult, die Jahrgänge 5 bis 8 werden dann gemeinsam am Teilstandort Pinxtenweg in Steele unterrichtet.

 

FremdStadtBio - Graphien

Wenn der bekannte deutsch-spanische Lyriker und Essayist José F. A. Oliver an die Erich Kästner-Gesamtschule kommt, dann gibt es immer wieder etwas Außergewöhnliches. So auch jetzt: Bei dem Pressetermin am 2. Februar 2016 im Kulturzentrum Grend in Essen stellte er das neue Literaturprojekt vor, das er mit einem Projektkurs im 12. Jahrgang durchführen will. Es geht ums essayistische Schreiben, also um einen Weg, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen, der künftig auch im Abitur eine wichtige Rolle spielt.

 

Schon jetzt ist klar, dass das Projekt wieder einen sehr eigenen literarischen Akzent setzen wird. Es wird nicht nur innerhalb der Stadt Essen, sondern auch darüber hinaus ein Zeichen der Nachhaltigkeit und der integrativen Kraft dieser Kulturarbeit zwischen den Kulturen setzen. Dass das so ist, hat seinen Grund. Schon mehrfach hat José F. A. Oliver an unserer Schule mit großem Erfolg Schreibwerkstätten durchgeführt. Wer erinnert sich nicht an den verrückten Reiseführer "Hallo, Moritz! Ja, anders in Essen, ja", der sogar von der Frankfurter Allgemeinen rezensiert wurde, dder an den Band "Die Wörter, die Dinge. Die Dinge, die Wörter. Der Poesie auf der Spur", die bei den beiden ersten Staffeln entstanden sind?

 

Jetzt fiel im Kulturzentrum Grend der Startschuss für das neue Projekt. Und schon sehr schnell waren die Schülerinnen und Schüler mit Feuer und Flamme dabei. Bereits die ersten Schreibübungen zeigten: Hier wurden sie nicht einseitig sprachlich festgelegt, sondern konnten sich in ihrer eigenen Sprache weiterentwickeln, wo auch immer sie zwischen ihren Kulturen zuhause waren. Sich selbst in der eigenen Sprache zu entdecken oder wieder zu entdecken, das machte so richtig Spaß. Es war ein ganz anderer Deutschunterricht als der, den sie sonst gewohnt waren. Was daraus wohl alles entstehen wird? Wir sind gespannt!

Dank gebührt an dieser Stelle der Robert Bosch Stiftung (Stuttgart), die - wieder einmal - die notwendigen Gelder bewilligt hat, damit die fünf Schulen in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Dortmund ihr Kulturhauptstadtprojekt "Viele Kulturen - eine Sprache" weiterführen können. Sie setzt damit ein Zeichen der Nachhaltigkeit dieser Arbeit, von dem die Erich Kästner-Gesamtschule und die Stadt Essen profitieren. Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten damit eine Chance, zwischen unseren Kulturen an der deutschen Sprache zu arbeiten, wie sie sonst keiner im Ruhrgebiet bekommt. Darüber freuen wir uns sehr!

Die Projektteilnehmer:

Farah Akbari, Ksenia Auer, Mark Besler, Irina Bittel, Solveig Gehne, Christina Hesse, Esra Ilkcag, Dilara Keles, Miriam Knümann, Lina Kohestani, Alexander Licau, Alina Mahmoodi und Kübra Uludogan.

 

Beteiligte und  Kooperationspartner: Artur Nickel (EKG), Johannes Brackmann (Grend), Klauspeter Sachau (Verein für Literatur Dortmund) und Heike Brauckhoff-Zaum (Schulleiterin)

José F. A. Oliver und Artur Nickel,  Heike Brauckhoff-Zaum und Maryam Alizadey (stellvertr. für die Stadtbibliothek Essen)

 

 Fotos: Gerd Schlüter

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