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NEUIGKEITEN:

Der Rat der Stadt Essen hat auf der Sitzung am 11.07.2018 beschlossen, dass der Erich Kästner-Gesamtschule ab dem 01. August 2019 das Schulgebäude an der Frankenstraße 200 in Stadtwald als Teilstandort dauerhaft zugewiesen wird. Der Teilstandort Brembergstraße wird dann aufgegeben.

Ab dem Schuljahr 2019/2020 werden am Teilstandort Frankenstraße die Jahrgänge 9 bis 13 beschult, die Jahrgänge 5 bis 8 werden dann gemeinsam am Teilstandort Pinxtenweg in Steele unterrichtet.

 

Zukunftsprojekt an EKG




Eine bessere Zukunft

Projekt an der Erich Kästner-Gesamtschule

Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund an der EKG haben ihre Chancen für einen guten Einstieg ins Berufsleben verbessert. Am Dienstag, dem 12.1.2010, stellten sie im Lern- und Arbeitszentrum die Ergebnisse einer halbjährigen Projektarbeit Mitschülern, Lehrern, den Projektpartnern und der Presse vor.





Sechs Monate liegen hinter ihnen, in denen sie mit Ihrer Lehrerin Gabi Rettig und mit Unterstützung des Techniklehrers Kemal Bicici in dem Projekt ›Zukunft fördern – Berufsorientierung über Sprache fördern‹ viel erlebt und gelernt haben, was über das normale alltägliche Leben dieser Jugendlichen hinausgeht. Das vom Ministerium für Schule und Weiterbildung und der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit mit € 4.000 geförderte Projekt der Stiftung Partner für Schule NRW will Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund den Einstieg in den Beruf erleichtern. Oft scheitern diese Kinder bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz an Sprachproblemen, obwohl sie gute Voraussetzungen für einen Beruf mitbringen. Im vergangenen halben Jahr arbeiteten die 15 Schülerinnen und Schüler intensiv an der Vertiefung ihrer Sprachkenntnisse. Nach der Lektüre von Büchern, die sich mit dem Alltagsleben heutiger Jugendlicher und verschiedenen Berufen beschäftigen, sagte ein Schüler »Ich wusste gar nicht, dass Lesen so viel Spaß machen kann.«





Zusätzlich absolvierte die Gruppe mit dem Kolpingwerk als externem Bildungspartner ein Training zur Berufswahl. Hier lernten die Jugendlichen ihre eigenen Stärken und Begabungen in Bereichen wie Konstruktion oder Kreativität besser einzuschätzen. Sie konnten in Ausbildungsfelder wie Hotel- und Gaststättengewerbe oder Holzverarbeitung schnuppern. Sie lernten und bauten so an ihrer eigenen Zukunft. Dabei veränderte sich auch das Verhältnis der Gruppe zu Schule. Vorher war das ein notwendiges Übel. Im Projekt erleben die Schülerinnen und Schüler, dass sie etwas leisten können, dass sie etwas wert sind. Sie zogen in der Präsentation ihrer Ergebnisse ein positives Fazit: „Wir haben viel gelernt. Und wir trauen uns jetzt mehr zu.“ Sie sind stolz, bei dem Projekt mitmachen zu dürfen, selbst wenn es in den späten Nachmittagsstunden liegt. Und es gibt schon Nachfragen ihrer Klassenkameraden, ob noch Plätze frei sind bei ›Zukunft fördern‹.

Es folgen einige Fotos von der Präsentation und aus der Projektarbeit.
 
 

 

 

 

 

 

 

 


 

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