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Der Verleger Alfred Büngen zu Gast an der EKG
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| Der Leiter des Geest Verlages Alfred Büngen am 14.1.2004 eröffnete den zweiten Teil des Buchprojekts. Eigens aus Vechta angereist führte er die Jugendlichen in den Herstellungs- und Vermarktungsprozess von Büchern ein.
Didaktisch geschickt erklärte er ihnen anhand von kleinen Rollenspielen, wie ein literarisches Werk seinen Weg vom Verleger zum Käufer findet. |
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Dann folgte die Kostenkalkulation. Die Bilanz war ernüchternd. Hatten diejenigen, die die Verlegerrollen übernommen hatten, den Buchhändlern zuvor großzügige Preisnachlässe zugestanden, um mit ihnen ins Geschäft zu kommen, so mussten sie jetzt feststellen: angesichts der hohen Druckkosten wären sie in der Realität alle pleite gewesen.
Die angewandte Mathematik brachte es an den Tag. Der Schreckensschrei von Alfred Büngen auch, wenn sich ein Schüler um zehn Cent verrechnet hatte ( bei einer Auflage von 30.000 Exemplaren ). |
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| Nun rauchten die Köpfe. Was kostet was: Blätter, Master 110, Farbe, Buchbinden, Fotosatz, Druck, Kaschieren. Richtig: die Abnutzung der Druckmaschine fehlte noch, Fahrtkosten, möglicher Ausschuss, und so weiter und so fort. | |||||||||||||
| Am Ende stand die Frage, was jeder Jugendliche selbst dazu beitragen kann, damit sein Buch ein Verkaufserfolg wird. Sehr schnell war klar, wie viel persönlichen Einsatz es kostet. Und: es kommt auf die Präsentation an. Ich muss von dem, was ich will, überzeugt sein, um überzeugen zu können. Ich muss mir die passende Werbestrategie überlegen. Gerade für die Neuner war das ein wichtiger Schritt, müssen sie doch demnächst selbst in eigener Sache tätig werden und sich für einen Ausbildungsplatz bewerben.
Ein gelungener Auftakt für die zweite Phase des Projektes! Mit einem Verleger, der sich für seine jugendlichen Autoren interessiert und sich für sie stark macht! |
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