Ein starkes Stück Deutschland
– Migration in Deutschland seit 1945

In einer Ausstellung wurde die Geschichte der Migration von Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland gezeigt. Sie schilderte, warum Menschen zu uns einwandern, welche Erfahrungen sie hier sammeln und was zu tun ist, damit sie sich unter uns eine echte Lebensperspektive aufbauen können. Sie räumte auf mit Vorurteilen und dokumentierte dadurch einen wichtigen Aspekt deutscher Sozialgeschichte.
Eingebunden war die Ausstellung in die Unterrichtsreihe "Wer bin ich?" im 7. Jahrgang (fächerübergreifendes Projekt in Deutsch und Religion). Dabei sollten die Schülerinnen und Schüler sich mit der Herkunft ihrer Familien beschäftigen und im Hinblick auf ihre Identitätsbildung ein Stück Biographiearbeit leisten – eine gerade im Ruhrgebiet wichtige Aufgabe. Besonders aufschlussreich war für sie der Besuch von Andreas Klink, dem Sozialpsychologen vom örtlichen Kulturzentrum, der mit ihnen die Ausstellung aufarbeitete und ihnen spielerisch die Möglichkeit gab zu erfahren, was es heißt, zur Minderheit oder zur Mehrheit zu gehören. In enger Abstimmung mit dem Fachlehrer konnte hier einseitigen Haltungen entgegengewirkt und manche Brücke zu Mitschülern gebaut werden.

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KulturGespräch