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Ganz schön gespannt waren die Zehner, als der Gast kam, war es doch für viele unter ihnen, die aus der Türkei stammen, die erste Begegnung mit einer Literatur, die ihnen persönlich galt. Das ist einer von uns, war vorab immer wieder zu hören. Dürfen wir den auch anfeuern? Das Überraschende aber an Osman Engin: alle seine Zuhörerinnen und Zuhörer konnten sich bei ihm wiederfinden, egal, woher sie stammten. Und so hatte er das Publikum sehr schnell auf seiner Seite. Seine Satiren rissen die Jugendlichen mit: Ich glotz TV, Drehbuch auf Türkisch, Osman allein im Cockpit, Das Kondom Chaos oder die Geschichte von der bellenden Kackmaschine. Mitten aus dem Leben gegriffen der Kampf mit den Behörden, die Auseinandersetzung mit den spießigen Nachbarn, die Probleme mit der Ehefrau oder auch, wenn Schwierigkeiten angesprochen wurden, die jemand mit sich selbst hatte. Viele von den Zehnern konnten gar nicht genug Geschichten hören, so sehr begeisterte sie das, was ihnen da geboten wurde.
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Am Ende der Veranstaltung war klar: diese türkisch deutsche Literatur leistet einen wertvollen Beitrag im gegenwärtigen literarischen Leben. Sie gehört in den Deutschunterricht. Sie ist authentisch und eröffnet den Jugendlichen Möglichkeiten, sich mit dem zu befassen, was sie konkret betrifft. Kein Wunder, dass sich nach der Lesung selbst Grundkursschüler um Osman Engin drängten, um ihn zu befragen und seine Bücher zu kaufen. Wenn das keine guten Aussichten für den Unterricht sind ...
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| Bilder oben: Osman Engin mit Jonny Brackmann vom Kulturzentrum „Grend“ und mit dem stellvertretenden Schulleiter der EKG Gerd Zohren.
20. Oktober 2005 Und auch im Jahr 2006 wird die Kooperation mit dem Grend beim Projekt Literatürk 2006 fortgesetzt. |
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