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Eine zerbeulte Autotür, ein verrosteter Backofen, leere Bierdosen, vergammelte Joghurtbecher und säckeweise Verpackungsmaterial wer die Ausstellung, die im Dezember 2002 in unserer Bibliothek gezeigt wurde, betrat, war irritiert. Und das sollte auch so sein. | ||||||||||
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Wir haben jetzt einen Zweitwagen. Den braucht meine Frau zum Shopping und für die Kinder. Dieser Satz stammt nicht etwa von einem reichen Yuppie aus Europa, sondern von einem armen Einheimischen aus Neu Guinea. So werden die Besucher auf sechs Stationen durch stofflich-sinnliche Reize und provozierend-widersprüchliche Text/Bild-Aussagen mit einzelnen Aspekten unserer Lebensweise und traditionellen Assoziationen von Entwicklungsländern konfrontiert. Zukunftsfähig wird NRW nur, wenn wir soziale Gerechtigkeit herstellen und die ökologischen Lebensgrundlagen der heute und in Zukunft lebenden Generationen nicht weiter zerstören, erklärt Prof. Ernst-Ulrich Weizsäcker, der Präsident des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt und Energie, in der Zeitung Entwicklungsland D. Die Ausstellung zeigt: hier ist nicht nur die Politik gefordert, auch jeder Einzelne trägt Verantwortung. Jeder kann in seinem eigenen Lebens- und Arbeitsumfeld durch oft kleine, aber praktikable Schritte dazu beitragen, dass unser Land die Weichenstellung schafft und zukunftsfähig wird. Gerade dazu möchte die Ausstellung Entwicklungsland D Anstoß geben und Mut machen. |
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| Schon der Titel zeigt, um was es geht: er setzt auf die Umkehrung traditioneller Sichtweisen hierzulande. Gerade unser hochentwickeltes Land Deutschland ist es, das sich entwickeln und verändern muss, damit für alle Menschen auf unserem Planeten eine lebenswerte Zukunft geschaffen werden kann. | |||||||||||
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Ein Projekt vom Eine-Welt-Netzwerk NRW |
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