LESUNG
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Und hier geht es zur Fotostrecke "Bonn" |
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| Am 23. November, am bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen, war es soweit! Die zweite Möglichkeit, aus gleich zwei neu erschienen Büchern zu lesen, war gekommen.. Und so fuhren über 40 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und der Klasse 6 E gemeinsam mit einigen von anderen Schulen nach Bonn, um dort erneut zu lesen. Begleitet und initiiert durch die Herausgeber des Buches „Heute ist Zeit für meine Träume“, Artur Nickel und Andreas Klink (vom Kulturzentrum „Grend“), und durch Eva Dumschat (hier einmal mehr Dank für ihre Begleitung!) und Peter Gutsche, ging es im Bus in die ehemalige Bundeshauptstadt. Und das nicht ohne Grund! Hidir Celik hat dort die Buchmesse zum Thema “Migration“ vor einigen Jahren begründet, und da er uns in dem diesjährigen Autorenschulprojekt „Es kann jeden treffen“ als Schriftsteller begleitet hat, lag es nahe, dieser Einladung zu folgen. Zudem stellte Alfred Büngen dort mit seinem Geest-Verlag genau jene Bücher vor, die es lesend vorzustellen galt. |
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| Vor mehreren interessierten Klassen lasen dann sowohl Schülerinnen und Schüler, die mittlerweile mehrere „Premierenlesungen“ gemeistert haben als auch solche, die erstmalig aus erinnerter Lebensgeschichte vortrugen. Die Nervosität hielt sich in Grenzen und das Eis war spätestens gebrochen, als nach der ersten Lesung eine Kollegin im Publikum erstaunt und anerkennend fragte, wie es möglich sei, dass die Schülerinnen und Schüler derart gut und souverän vor einem Publikum vortragen können.
Sie konnten und können das so auch Artur Nickel in seiner Antwort weil sie sich zutrauen, ihre eigene Lebensgeschichte damit zu behaupten, vor dem Hintergrund gleich welcher Sozialisation und gleich welcher Erfahrungen. Und so erfüllte sich in meiner Wahrnehmung Geschichte an einem Ort, der der Geschichte verpflichtet bleibt. Und genau dort, in die dokumentierte Geschichte der Bundesrepublik, gehören auch die so jungen Geschichten derer hin, die heute in diesem Land leben, zur Schule gehen, schreiben, über sich nachdenken, um sich als Teil dieser Gesellschaft behaupten. |
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Ausdrücklich sollen einmal diejenigen genannt werden, die da beeindruckend und teils sehr persönlich lasen: Sohra Haider, Vanessa Schmidt, Joanna Dobija, Elnaz Farmani, Eva Kannengießer, Tom Kupetz, Sven Scheller und Derya Dülger aus der Jahrgangsstufe 12 sowie Rosalie Linneweber, Hanaa Hajjam und Dakmar Nicoara, die von anderen Schulen mitgekommen waren.
Allen Beteiligten und vor allem allen Schülerinnen und Schülern meinen Dank! Peter Gutsche |
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