WOW - WAS FÜR EIN THEATER!
Einmal mehr besuchten die fünften und sechsten Jahrgänge der EKG das Aalto-Theater
und einmal mehr war genau das oft zu hören: "Wow - was für ein Theater!" Ist es auch - ein ganz und gar besonderes Haus, das sich da in Essen gegenüber der Philharmonie zwei weiteren Jahrgängen der Erich Kästner-Gesamtschule (er)öffnete, die eingeladen waren, das Haus und nicht zuletzt seine imposante Architektur und Bühnentechnik näher kennen zu lernen.


Organisiert und angeregt durch Frau Hendriock als Musiklehrerin, umgesetzt durch Herrn Lücking und durch viele Mitarbeitern seines Teams, standen im September und Oktober für sämtliche Klassen des Brembergs Führungen durch die fantastische Theater- und Bühnenlandschaft des Aalto-Theaters an; Führungen, die vergessen ließen, dass dieses Haus im Grunde genommen in seiner vermittelten Größe und Modernität ein früher Entwurf eines finnischen Architekten ist, der die Fertigstellung seines Entwurfs nie miterleben konnte.

Was vielleicht als Theaterwelt weit weg erscheint, wurde während dieser Führungen ganz nah. Selbst die Türen wurden erklärt; die Architektur - ohnehin durch Größe und Helligkeit geprägt - wurde groß und größer und spätestens ein Blick in den Theaterraum ließ dann sämtliche Schüler begeistert ausrufen: "Hier wollen wir auch mal hin!"
Ein Haus, das begeistert! Und ein Haus, das dann plötzlich für eine Welt begeistert, die vielleicht bislang weit weg erschien: Die Welt des Theaters, ja gar für die Welt der Oper oder des Musicals.




Die Führung schloss nämlich nicht nur mit ein, dass man sämtliche Räumlichkeiten besichtigen durfte (selbst beim Waschen einer Echthaarperücke durften wir zusehen!), sondern dass wir schließlich selbst eingeladen wurden, dort im Theater ordentlich Theater zu machen. Während in vielen Jahrgängen zuvor ein Ausschnitt einer Oper angeleitet umgesetzt wurde, war es in diesem Jahr ein Ausschnitt aus dem Musical "Queen", das durch die Schülerinnen und Schüler - angeleitet durch die Theaterpädagogen - umgesetzt werden sollte.
Plötzlich galt es all das zu bedenken, was man ansonsten nur sieht und vielleicht oft übersieht: Wie bewegt man sich eigentlich auf der Bühne? Wer ist für die Beleuchtung zuständig, wer schminkt und wer kleidet ein? Wie wird deutlich, dass alle Schauspieler miteinander arbeiten? Welche Rolle kommt der Hauptperson zu?



Ein kleines Stück Theater nur, aber eine große Erfahrung, die da alle Jahrgänge am Bremberg einmal mehr machen durften. Und für diese Erfahrung möchte ich mich vor allem im Namen der Kinder, aber auch im Namen der Klassenleitungen der fünften und sechsten Jahrgänge beim Aalto-Theater bedanken; namentlich vor allem bei Herrn Lücking und bei der Kollegin Frau Hendriock und der Abteilungsleitung Frau Zagozen, die es möglich gemacht haben, dass so viel Theater an einem Tag eröffnet worden ist und sicherlich in dem einen oder anderen Kind Welten eröffnet hat.
Peter Gutsche im Namen der Klassenleitungen der fünften und sechsten Klassen



