EKG

Erich Kästner-Gesamtschule • Essen

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Ausgezeichnet! Direktorin der Deutschen Bank besucht EKG

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AUSGEZEICHNET! 

Frau Ariane Muschler, Direktorin der Deutschen Bank in Essen, zeichnet den Preis KINDERZUMOLYMP aus und honoriert ihn längst nicht nur finanziell, sondern… 

ideell und beweist darin die ernst zu nehmende Verantwortung, die die Deutsche Bank gemeinsam mit der Kulturstiftung der Länder übernimmt.

 

  

 

Bereits zum zweiten Mal ist die EKG Preisträgerschule dieser bundesweiten Kampagne, das alleine bleibt  bemerkenswert. Und so erhielt die EKG am 29. Juni 09 bereits zum zweiten Mal Besuch von Seiten der Deutschen Bank, um den Scheck in Höhe von tausend Euro zu übermitteln. Dieser Besuch war alles andere als ein Pflichttermin, denn in der eigens durch Frau Muschler gehaltenen Rede und im abschließenden Pressegespräch bewiesen nicht allein die Direktorin, sondern vor allem die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs, dass das Buch „GEWICHTSPROBLEME?“ tatsächlich spürbar eine gelebte Courage im Miteinander vertiefen konnte. 

 

 

Die verschiedenen Interviews – erstmals kam ein Kamerateam des lokalen Fernsehsenders center.tv  zum Pressetermin – beeindruckten, denn es wurde deutlich, dass Herr van Treeck als Schulleiter da eben so engagiert und überzeugt von der politischen Bildungsarbeit an seiner Schule sprach wie es die Schüler taten.

 

EKG - das meint nicht alleine die Erich Kästner-Gesamtschule, sondern die durch Herrn Nickel initiierte Übersetzung, hier viel eher von Essener Kultur Gesprächen zu sprechen. Gespräche, die es seit Jahren verstehen, die Schule für eine solche Form der Schreibarbeit zu öffnen.

 

Jan-Niklas Bruchhagen schilderte den Schreibprozess so: „Es ist, als falle ein Stein, wenn dann einmal die Frage nach eigenen Tabus und Vorurteilen ausgesprochen worden ist; wenn dann ein Text vor einem steht.“ Und Jessica Szpakowski rezitierte spontan ihren Text, um aufzuzeigen, dass xenophobe und homophobe Verhaltensweisen sich oftmals nur verstecken, dass etwa eine couragierte Anerkennung verschiedener Lebensweisen nur vordergründig gegeben ist. Ihr Text trägt den typischen Titel: „Ich bin tolerant, ABER…“  und dieses ABER hatte es in sich.  

Frau Muschler nahm sich viel Zeit und vermittelte größte Anerkennung für dieses Buch-Projekt. Es gehe ihr um soziale Verantwortung, die jeder übernehmen müsse und die natürlich ein Institut wie die Deutsche Bank vorbildlich zu tragen habe. Dieser Verantwortung ist sie nachgekommen, und so bleibt insbesondere bei den Schülerinnen und Schülern weniger die  finanzielle Anerkennung als vielmehr die persönliche und ideelle Anerkennung in Erinnerung. 

 

Stellvertretend für die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs gilt mein Dank deshalb Frau Muschler, deren Besuch allesamt als sehr motivierend erlebt haben. 

Peter Gutsche