Und: Wie kann ein Lehrer wissen,
ob seine Schüler verstanden haben,
was sie gelesen haben?

Oft hört man heute die Klage, dass Schülerinnen und Schüler an allen Schultypen immer schlechter lesen können. Doch was heißt das: schlecht lesen? Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Lesen eine sehr komplizierte Fähigkeit ist, die aus vielen verschiedenen Teilfähigkeiten besteht. Wenn das eine Kind schlecht lesen kann, kann das ganz andere Gründe haben als die, die dazu führen, dass ein anderes schlecht lesen kann.
Für Lehrerinnen und Lehrer wäre es sehr hilfreich, wenn wir wüssten, wo die persönlichen Schwächen und Stärken unserer Schüler liegen, um gezielter helfen zu können. In den letzten Jahren bieten Verlage und Institute zunehmend Tests an, die das herausfinden sollen. Doch welche Tests sind gut? Und welche Tests geben Auskunft, auf welche Art man Schüler gezielt fördert.
Das "Netzwerk Lesen", in dem die EKG mit vier anderen Schulen arbeitet, hat eine Fortbildung mit CITO, einem Institut das damit wirbt, dass es in Europa die Nummer Eins als Anbieter von Testverfahren sei, organisiert. An einem ersten Tag, dem 11.12.2008, wurden die Fragen behandelt, was 'verstehendes Lesen' überhaupt meint, mit welchen Mitteln man diese Fähigkeiten testen kann und mit welchen Kriterien man Tests beurteilen kann.


Die Teilnehmer gingen mit konkreten 'Hausaufgaben' zurück in ihre Schulen. In einer Folgeveranstaltung werden diese ausgewertet. Dann soll die Frage nach der Qualität von Testverfahren vertieft behandelt werden.




